Brotknödel, semmelknödel




Knödel sind golfballgroße Zubereitungen aus vorgekochten, gemischten Zutaten. Sie werden in salzwasser gekocht und zu n mit Soße serviert. Knödel sind Portionen : Kinder bekommen einen oder zwei, Erwachsene zwei oder drei, je nach größe oder appetit.

Angetrocknetes Weißbrot vom Vortag schneiden wir in dünne Scheiben und bewahren es in einem Topf oder einer Dose auf. Zur Zubereitung von etwa 6 Brotknödeln brechen wir 120 Gramm der getrockneten Brotscheiben in würfel und braten sie in der Pfanne mit Butter oder guter Margarine leicht knusprig. In einer schüssel gießt man über die erkalteten Brotwürfel etwa ein Zehntel oder ein Achtel Milch. Sobald diese von den Brotwürfeln aufgesaugt ist, fügt man feingeschnittene , frische oder glasig gedünstete Zwiebeln, gehackte Petersilie und ein Ei dazu , sodann eine tüchtige Prise Majoran, salz und Pfeffer. Um die Mischung zu binden, wird etwas Mehl hinzugefügt : „so wenig als möglich, soviel als nötig“. . Man greift eine Handvoll der Mischung und formt zwischen den beiden Handflächen einen 5 bis 8 cm dicken Ball,, den Knödel. Wenn alle Knödel fertig sind, taucht man sie in einen großen Topf mit kochendem, gesalztem Wasser. Die Knödel sinken nach unten, Man löst sie vom Boden des Topfes mit dem Kochlöffel. Nach einigen Minuten steigen sie an die Oberfläche, sobald sie sich drehen, sind sie fertig.

Majoran gibt den typischen bayerischen, fränkischen, österreichischen Geschmack. Man kann ihn durch andere Gewürze wie Muskatnuss, Thymian, Oregano oder sogar Kreuzkümmel(kamoun auf arabisch) ersetzen. Eine leichte Prise Kurkuma gibt eine appetitliche gelbe Farbe.
Brotknödel sind eine wohlschmeckende Beilage zu Braten, Gulasch, Ragouts, Saurer Leber oder zu Schnitzel mit Sauerkraut.
Übrig gebliebene Knödel bewahrt man in einer geschlossenen Dose, damit sie keine trockene Haut bekommen, schneidet sie am nächsten Tag in Scheiben und brät sie in der Pfanne wie Bratkartoffeln mit Butter oder guter Margarine an. Darüber zerschlägt man ein Ei und würzt mit salz und Pfeffer.

Wegen ihrer Zusammensetzung kann man sie schon am Vortag zubereiten und holt sie dann aus dem Kühlschrank, wenn die Gäste schon anrollen. Frisch auf den Tisch duften sie besonders fein.