Schupfnudeln




Gekochte Kartoffeln, zwei große oder drei kleinere pro Person, werden geschält und durch die Kartoffelpresse oder die Moulinette getrieben. Man mischt sie zu einem festen Teig unter Zugabe von zwei eiern, Salz, Muskatnuss und soviel Mehl, bis der Teig nicht mehr an den Händen klebt. Auf der bemehlten Arbeitsplatte formt man den Teig zu einer 5 cm dicken rolle, die man in 1 cm breite Scheiben schneidet. Diese rollt man im Mehl zu kleinen würsten mit spitzen Enden, in der Größe eines kleinen Fingers.
Die Schupfnudeln gibt man in kochendes Salzwasser ; nach etwa drei Minuten, wenn sie oben schwimmen, nimmt man sie mit dem Schaumlöffel heraus und lässt sie im Spaghettisieb abtropfen. Schließlich brät man sie in der Pfanne mit Butter, Butterschmalz oder guter Margarine goldgelb. Man kann die Schupfnudeln aber auch gleich in der pfanne braten, ohne sie vorher zu kochen. In diesem Fall wälzt man sie in Semmelbröseln, das gleicht dann den französischen Kroketten.
Schupfnudeln serviert man zu Blattspinat mit Spiegelei, Rahmspinat, Champignons in Rahmsoße , Karottengemüse oder Sauerkraut.

Schupfnudeln sind ein beliebtes Gericht im alemannischen und schwäbischen Raum, dort heißen sie auch Buabaspitzla, zizi de petit garçon.

Notabene: Zu dem Teig gibt man keine Milch und keine Butter wie zum Kartoffelpüree. Das Mehl dosiert die Hausfrau nach Gefühl : bei zu wenig Mehl fallen die Nudeln auseinander, bei zuviel werden sie hart. Aber schmecken tun sie immer.