Russische Eier




Eine beliebte Vorspeise, die keinen besonderen aufwand erfordert.

Hartgekochte eier, je eines pro Gast, werden unter dem Wasserhahn geschält und in der Mitte längs geschnitten. Man zerdrückt das Eigelb in einer kleinen Schüssel mit der Gabel zusammen mit feingehackten Zwiebeln, gepresstem Knoblauch, scharfem Senf, gehackter Petersilie, salz , etwas Olivenöl, auch Mayonnaise kommt hinzu. Die gut durchgerührte Mischung füllt man mit einem Kaffeelöffel in die Eiweiß-Hälften, durch die Zutaten ergibt sich eine Art Kugel. Darauf setzt man Deutschen Kaviar, eine Kaper, ein Scheibchen Essiggurke, ein Stück Sardelle oder Anchovis. Die gefüllten Eier legt man auf Salatblätter und serviert sie auf einer platte um karottensalat oder andere rohkost herum.

Frisch gelegte Eier lassen sich nicht so leicht schälen wie abgelagerte. Die Bezeichnung kommt vom Russischen Kaviar des Originalrezept, wir nehmen den preisgünstigen deutschen oder dänischen Kaviar.

Ein Rezept aus der deutschen Kolonialzeit : im « Kochbuch für die Tropen » der Antonie Brandeis (vier ausgaben 1907 bis 1939) findet sich ein Rezept für
Kolumbuseier
Zehn hardgekochte Eier schneidet man am dicken Ende kurz ab und stellt sie aufrecht auf eine Platte. In einer Schüssel verrührt man einen viertel Liter Milch, drei Eigelb mit drei Esslöffel Mehl und drei Esslöffel Essig und bei Vorhandensein mit einigen Kapern zu einer Masse, die man im Wasserbad langsam erwärmt und über die eier auf der Platte gießt. Wir haben das Rezept nicht versucht...