Plätzchen




Zu weihnachten bricht überall in deutschsprachigen Landen die Weihnachtsbäckerei aus, und jede Hausfrau bäckt verschiedene Sorten von Plätzchen, die mit typischen Gewürzen verfeinert sind. Man kann sie aber das ganze Jahr über servieren wie Kekse zum Kaffee oder Wein am Nachmittag, ähnlich dem britischen five o'clock tea.

Guten Mürbeteig erhält man mit der "formel 4 - 2 - 1" :
200 Gramm Weizenmehl, 100 Gramm Butter, 50 Gramm Rohrzucker

Man verrührt die zimmerwarme butter mit dem Zucker und dem Mehl zu einem festen teig unter Beigabe von einem ei, geriebenen Mandeln, Vanillezucker, Aroma von Vanille, Zitrone oder Bittermandel ( vorsichtig, nur wenig), Sternanis, Kardamom, Zimt oder Lebkuchengewürz, je nach Gusto. Den fertigen Teig stellt man in das Tiefkühlfach des Kühlschrankes.
Nach einer halben stunde rollt man den Teig mit dem Nudelholz auf der Arbeitsplatte auf 1 cm Stärke aus und sticht mit speziellen Metallförmchen Sterne, Halbmonde, Entlein und andere Formen aus ; auch mit einem Wasserglas kann man Halbmonde ausstechen, für runde Plätzchen formt man den Teig zu einer rolle und schneidet 1 cm dicke Scheiben ab.
Die Plätzchen legt man auf ein mit Backpapier belegtes Kuchenblech und schiebt es in den vorgeheizten Gasbackofen. Nach genau 10 Minuten nimmt man das Blech heraus und lässt sie an der freien Luft erkalten. Aufbewahrt werden sie am besten in Blechdosen. Gegen ende des Backvorgangs kann man die Plätzchen im rohr mit einem Tafelmesser wenden.
Geschmacksvarianten: Bittermandelaroma (nicht zuviel !), Kakaopulver, geschmolzene Bitterschokolade, Pulverkaffee. Man kann auch ein Plätzchen vor dem Backen mit Konfitüre oder Marmelade von Bitterorange bestreichen und drückt ein zweites darauf. "Probieren geht über studieren !"