Gurkensalat




An sich ist der Gurkensalatein banales Gericht, das in allen Ländern vorkommt. Unsere Kameruner Gäste haben uns immer gesagt, Europäer liebten drei üble Gerichte: rohe eier (Trinkeier), rohes Fleisch (Tartar) und Gurkensalat. Wir haben sie aber überlistet unser Gurkensalat sei kein wässriges, gehaltloses Gemüse sondern eine wahre Erfrischung. Dazu unser Rezept :

Es ist sehr wichtig, die geschälte Gurke auf einem speziellen Gurkenhobel papierdünn zu schneiden, wo die beiden Messer ganz nahe beieinander stehen ; wenn man sie mit dem Beil hackt, gibt die andere Textur einen anderen Geschmack. Wir würzen mit grobem Meersalz, ein wenig Öl, aber keinen Essig, einem halben Becher yoghurt und gehackter Pfefferminze, der marokkanischen Teeminze. Zum Schluss mahlen wir Pfeffer aus der Pfeffermühle darüber und stellen die Schüssel für eine geraume Zeit in den Kühlschrank, den austretenden Saft schütten wir natürlich nicht weg, er ist das Beste. Es ist eine schlechte Tischsitte, vor allem in Gegenwart von Kindern, den Teller an den Mund zu führen, aber es schmeckt. Ein ähnliches Gericht ist das griechische Tsatsiki, mit Yoghurt und Knoblauch, es ist uns aber nie gelungen wie beim Griechen. Die besten sind nicht in Athen, wo sie alles in Olivenöl ersäufen, sondern in München.

Mit einer Handvoll dieser feingeschnittenen aber noch nicht gewürzten Gurken reichern wir auch unseren Kartoffelsalat an (siehe dort).