Blaukraut oder Rotkohl




Blaukraut ist eine beliebte Beilage zu Fleisch, Huhn, fisch. Der Geschmack ist etwas feiner als der von Weißkohl. Spätherbst und Winter sind die Hauptsaison, wo man es auch im französischen Supermarkt findet.

Pro Gast nimmt man ein Viertel eines kleineren Kopfes und schneidet ihn in feine Streifen wie Sauerkraut, mit dem Messer, mit einem Krauthobel, bei dem die Messer weiter auseinanderstehen als beim Gurkenhobel, oder mit der Brotschneidmaschine. In einem Topfschwitzen wir einen Kaffeelöffel Mehl in Butter an, geben das geschnittene Blaukraut dazu, grobes Mehrsalz, zwei Esslöffel Essig oder Weißwein und drei Körner Kümmel. Dann löschen wir mit Wasser ab, decken ab und lassen eine halbe Stunde köcheln. Das Kraut darf nicht trocken sein, es soll eine dicke Soße ergeben.

Brathuhn serviert man mit zwei gekochten Kartoffeln, einer großen Karotte in Stücken und einem tüchtigen Schlag Blaukraut.

Blaukraut kann man auch zu Krautwickeln verwenden, so beim Thüringer rotkrautwickel, aber da ist er mehr Augenweide als Gaumenfreude.